Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: Aufstiegschancen eher schlecht; 10/2019

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Aufstiegschancen eher schlecht

Im Auftrag der Berliner Integrationsbeauftragten, Katarina Niewiedzial, erhebt BQN Berlin jährlich den Anteil der neueingestellten Auszubildenden mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst des Landes. Den aktuellen Ergebnissen nach haben 28,1 Prozent aller 2018 neueingestellten Auszubildenden einen Migrationshintergrund. Der Nachwuchs bringt zunehmend mehr Vielfalt in die Berliner Behörden und Betriebe mit Landesbeteiligung, so Niewiedzial. Nachholbedarf gäbe es aber im starken Maße bei der Durchlässigkeit der Ebenen für Menschen mit Migrationshintergrund – meint den beruflichen Aufstieg. Eine Umfrage der Nichtregierungsorganisation Citizens for Europe zur Diversität unter Führungskräften in Behörden bezifferte den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund auf knapp 11 Prozent. Repräsentative Befragungen fehlen ganz. In den Führungsebenen der Berliner Verwaltung sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtgesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2019


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