Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: Feuerwehr ist ausgebrannt; 04/2018

Feuerwehr ist ausgebrannt

Mit einer Mahnwache unter dem Motto „Berlin brennt“ protestierte die Berliner Feuerwehr mit Unterstützung von ver.di seit Ende März vor dem Roten Rathaus gegen schlechte Arbeitsbedingungen. „Es gibt zu wenig Personal, die Besoldung ist schlecht, die Wachen sind marode. Es ist höchste Zeit, dass der Senat reagiert

Foto: DGB/BestSabel/Christopher Harm

und die massiven Probleme anpackt“, so Roland Tremper, stellvertretender ver.di-Landesbezirksleiter. Die Feuerwehrleute fordern u.a., dass rasch zusätzliche Stellen geschaffen und ihre vielen Überstunden ausbezahlt werden sowie in ihre Ausrüstung investiert wird. Die Zahl der Feuerwehr-Einsätze einschließlich der Rettungsdienste ist von 357.594 Einsätzen in 2011 auf 454.143 2016 gestiegen. Nach einem Expertengespräch zwischen GewerkschafterInnen und Personalräten mit Innensenator Geisel (SPD) kommt Bewegung in die Sache: Zum 1. Mai sollen die mehr als 100.000 Überstunden der Berliner Feuerwehrleute zu 100 Prozent ausbezahlt werden – und nicht nur zu 80 Prozent, wie es in der Überstundenverordnung vorgesehen ist. Normalerweise sollen Überstunden in Freizeit abgegolten werden; doch das ist angesichts der angespannten Personalsituation kaum möglich. Nun muss der Berliner Senat noch grünes Licht geben.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2018


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