Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: DGB fordert Lohn für Praktikanten; 05/2012

DGB fordert Lohn für Praktikanten

Praktikantinnen und Praktikanten in der Berliner Verwaltung sollen mit mindestens 300 Euro monatlich entlohnt werden. Das fordert der DGB Berlin-Brandenburg. Der DGB weist darauf hin, dass viele Studierende verpflichtende Praktika in der Landesverwaltung absolvieren. Er erwähnt vor allem die Studentinnen und Studenten des Studiengangs „Öffentliche Verwaltungswirtschaft“ an der Berliner Hochschule Wirtschaft und Recht, für den ein sechsmonatiges Praktikum vorgeschrieben ist. Den Studenten fehle durch die Praktika die Zeit, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, berichtet der DGB. Viele müssten ihre Nebenjobs aufgeben. Nach Darstellung des DGB werden Studierende vergleichbarer Studiengänge in den meisten Bundesländern in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf oder ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis aufgenommen. Damit erhalten sie Anwärterbezüge, die zwischen 978 Euro monatlich in Hessen und 1038 Euro in Baden-Württemberg liegen. Nur in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt müssen sie bei fehlendem oder unzureichendem BaföG nebenher ihren Unterhalt erwirtschaften.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2012


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