Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: Schlusslicht statt Spitze; 05/2016

Schlusslicht statt Spitze

Berlins Innensenator hat Ende April eine Besoldungserhöhung in 2016 um 2,8 Prozent angekündigt. Dabei rühmte er sich gegenüber der Presse, dass in puncto Besoldungserhöhungen Berlin bundesweit an der Spitze liege. „Berlin ist leider nicht Spitze, sondern Schlusslicht bei der Beamtenbesoldung“, lautete die Antwort der DGB-Bezirksvorsitzenden, Doro Zinke. Zwischen dem Verdienst der Berliner

»Berlin ist leider nicht Spitze, sondern Schlusslicht bei der Beamtenbesoldung«

BeamtInnen und denen aller anderen Bundesländer und des Bundes klaffe auch weiterhin eine drastische Lücke. Die Berliner BeamtInnen verdienten über alle Besoldungsgruppen bundesweit am wenigsten. Daran ändere auch die Erhöhung nichts.

„Wenn das Land Berlin qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht, konkurriert es mit der Privatwirtschaft und anderen öffentlichen Arbeitgebern“, verdeutlichte Zinke. Dieser Wettbewerb werde noch zunehmen. Ob Menschen für das Land Berlin arbeiten wollen, hänge sehr entscheidend auch von der Höhe des zu erwartenden Einkommens ab. „Es ist schön, dass dies inzwischen auch der Innensenator erkannt hat“, erklärte Zinke, „leider zieht er nicht die notwendigen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2016


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