Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: Personalmangel im öffentlichen Dienst; 11-12/2013

Personalmangel im öffentlichen Dienst

Der DGB warnt vor akuter Personalnot in Berlins öffentlichem Dienst. Die jahrzehntelange Kürzungspolitik hinterlasse tiefe Spuren, die Auswirkungen bekämen die Beschäftigten immer häufiger auch gesundheitlich zu spüren. Allein in den vergangenen zehn Jahren sei ein Viertel der Vollzeitstellen abgebaut worden. Durch den ständigen Abbau habe die Arbeitsbelastung stark zugenommen, sagte die DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke. Der Arbeitsdruck mache krank, der Krankenstand sei mit über zehn Prozent im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch. Der Senat habe Stellen vor allem dadurch abgebaut, dass auf Neueinstellungen verzichtet und weniger ausgebildet wurde. Dadurch habe Berlin mittlerweile ein echtes Nachwuchsproblem. In den kommenden Jahren scheiden laut DGB rund 25 Prozent der Beschäftigten altersbedingt aus. Spätestens 2017 drohe „Personalmangel mit katastrophalen Folgen“. Dabei sei Geld für mehr Personal da. Nach neuesten Prognosen erzielt die Stadt in diesem Jahr einen Haushaltsüberschuss von 400 Millionen Euro. Zudem sei das Vorgehen gegen Steuerausfälle überfällig, so Zinke. Allein die Besetzung der vakanten 652 Stellen in den Berliner Finanzämtern brächte pro Betriebsprüfer 500.000 Euro zusätzlich an Einnahmen im Jahr.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2013


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