Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Berlin: BVG fehlen Busfahrer; 03/2017

BVG fehlen Busfahrer

Nach ver.di-Recherchen fehlen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zunehmend BusfahrerInnen. „Berliner Busfahrer zu sein, ist längst kein Traumjob mehr, für rund 2.000 Euro brutto Einstiegsgehalt im Monat wird es immer schwerer, geeignetes Personal zu finden, was den Ansprüchen gerecht wird“, sagt Jeremy Arndt, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär. Die Arbeit sei angesichts des zunehmenden Straßenverkehrs sehr anstrengend. Dies führe unter anderem zu einem sehr hohen Krankenstand von durchschnittlich 11 Prozent. Die Zahl der tätlichen Angriffe auf das Personal sei 2016 zwar auf 112 gesunken, die Dunkelziffer sei aber sehr hoch. Außerdem sind laut Arndt viele Dienste geteilt. BusfahrerInnen werden vormittags eingesetzt, haben eine unbezahlte, längere Pause und fahren dann erst wieder nachmittags. Das Resultat: eine Gesamtschichtlänge von 12 bis 14 Stunden. Darüber hinaus sei der vorgegebene Fahrplan wegen Baustellen und Sperrungen kaum einzuhalten, viele FahrerInnen arbeiteten am Limit. ver.di fordert mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen. Andernfalls drohten massive Auswirkungen auf den Nahverkehr in Berlin.

Foto: fotolia.de/Michael Schütze

Quelle: Beamten-Magazin 03/2017


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