Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: Neue Besoldungsstruktur; 01/2014

Neue Besoldungsstruktur

Seit dem 1. Januar 2014 gilt für Brandenburgs Beamtinnen und Beamte ein neues Besoldungsrecht. Kernstück ist die Einführung von Erfahrungsstufen für die Eingliederung in der Besoldungsordnung A. Die Einstufung in die jeweilige Besoldungsgruppe erfolgt damit nicht mehr auf der Grundlage des Lebensalters. Form und Beträge der Grundgehaltstabelle bleiben weitgehend erhalten, auch der Aufstiegsrhythmus innerhalb der Erfahrungsstufen ändert sich nicht. Die Beamtinnen und Beamten werden in die Erfahrungsstufe übergeleitet, die betragsmäßig ihrer bisherigen Grundgehaltsstufe entspricht. Weitere Änderungen sind der Wegfall der Besoldungsgruppen A 2 und A 3 – Betroffene werden in die Besoldungsgruppe A 4 übergeleitet – und die grundlegende Neuregelung des Familienzuschlags, die 2015 in Kraft treten wird. Spürbar ist die bereits beschlossene und teilweise schon vollzogene Besoldungserhöhung von 4,65 Prozent in zwei Schritten und die Wiedereinführung einer Sonderzahlung in Höhe von 252 Euro im Jahr, die in die Besoldungstabelle eingebaut wurde und als monatlicher Betrag in Höhe von 21 Euro ausgezahlt wird. Eine Änderung gibt es auch in der Besoldung von Hochschulprofessoren. Um die W-Besoldung verfassungskonform zu gestalten, werden die Leistungsbezüge in den Besoldungsgruppen W 2 und W 3 rückwirkend zum 1. Januar 2013 stärker alimentativ ausgestaltet.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2014


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